Amerikanische Strafzölle könnten US-Produkte in der Region teurer machen

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Ab Mitte April könnten US-amerikanische Produkte in Deutschland teurer werden. Hintergrund ist der Handelsstreit zwischen den USA und der EU. US-Präsident Trump hat Strafzölle auf Stahl und Aluminium eingeführt, die EU plant deshalb jetzt Gegenzölle auf viele amerikanische Produkte wie zum Beispiel Erdnussbutter, Whiskey und Motorräder. Benni Brice betreibt in Unterhaid im Landkreis Bamberg einen American Store mit Lebensmitteln. Merkt er die drohenden Zölle jetzt schon?

Bei der Erdnussbutter hatten wir in den letzten zwei Wochen einen sehr hohen Absatz. Die Leute bunkern anscheinend ihre Lieblings-Erdnussbutter und das merkt man dann schon, dass sich da etwas bewegt. Beim ersten Mal, wo wir das mit Strafzöllen hatten, war die Auswirkung etwa ein Jahr lang und dann hat sich das wieder erübrigt.

Ursprünglich sollten die Gegenzölle der EU bereits ab Dienstag (1.4.) gelten. Jetzt steht der 13. April als Startzeitpunkt im Raum, damit bleibe mehr Zeit für Gespräche mit der US-Regierung, heißt es von der Europäischen Kommission.

mz

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