Busunglück bei Münchberg 2017: Polizist mit Klage erfolglos

Einer der schwersten Verkehrsunfälle der jüngeren Geschichte in Oberfranken liegt bald acht Jahre zurück. Das Busunglück auf der A9 bei Münchberg im Juli 2017. 18 Menschen sind damals ums Leben gekommen, als ein Reisebus nach einem Zusammenstoß völlig ausgebrannt ist. Jetzt war der Fall wieder Thema am Verwaltungsgericht Bayreuth. Ein Polizist, der damals im Einsatz war, leidet bis heute unter psychischen Problemen. Die Erkrankung gilt als Dienstunfall, der Freistaat zahlt dem Mann deshalb einen Unfallausgleich. Der Polizist wollte jetzt vor Gericht höhere Zahlungen erreichen. Ein Gutachten, das seine Dienstunfähigkeit beurteilt, ist Grundlage der Berechnung. Das Gericht hat die Klage aber abgewiesen, das ärztliche Gutachten sei nicht zu beanstanden, heißt es. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Bus ist aus bis heute ungeklärter Ursache an einem Stauende in einen LKW gekracht.
red